Der aufstrebende Architekt stellt sein Können nicht nur bei grossen und kleineren Bauformen unter Beweis, sondern er setzt sich auch intensiv mit Projekten im Bereich der Stadtplanung auseinander. Beispiel dafür ist der 2004 gewonnene Wettbewerb „Litoral/Seaboard Puerto de la Cruz“. Die geplanten Eingriffe erlauben eine Erweiterung und Wiederbelebung eines bedeutenden Teils des Hafens von Puerto de la Cruz. Basierend auf den Grundlagen des Ökotourismus sind Fernando Menis Projekte auf La Gomera: In Agulo werden eine Reihe von historischen Häusern erneuert, ergänzt und in kleine Hotels umgewandelt und somit ein Quartier geschaffen, das eine neue Verbindung zwischen den Einwohnern und den Besuchern herstellt. Seine einzigartige Formensprache ist skulptural und kraftvoll und dennoch der internationalen Moderne verpflichtet. Ende 2005 wurde auf Teneriffa das MAGMA Kunst- und Kongresszentrum eröffnet, mit dem Fernando Menis ein grandioses Bauwerk gelungen ist, das es mit allen Grossbauten, die gegenwärtig weltweit entstanden sind, in Qualität, Gestaltung und Funktion aufnehmen kann. Die ungewöhnliche Gestalt des gewichtigen Betonkörpers wurde schon kurz nach Fertigstellung zum markanten Wahrzeichen im Süden der Insel. Fernando Menis hat bei diesem Projekt nicht nur die Funktion des Architekten eingenommen, sondern setzt sich auch stark für eine erfolgreiche Implementierung ein. Denn ihm liegt viel daran, dass das Potenzial des MAGMA Gebäudes möglichst ausgeschöpft wird; dies nicht nur als Touristenattraktion, sondern auch als lokale Institution, die von den Einheimischen akzeptiert und genutzt wird. >>> mehr