Kerstin Höger absolvierte ihr Architekturstudium an der Technischen Universität Berlin, am MIT und an der Harvard Graduate School of Design in Boston. Neben ihrer praktischen Tätigkeit als Architektin in Deutschland, in der Schweiz und in den USA ist sie Dozentin und Oberassistentin am Institut für Städtebau an der ETH Zürich. Dort lehrt sie seit 1999 in Entwurfsstudios, Seminaren, Masterklassen und -programmen. Die Schwerpunkte ihrer derzeitigen Entwurfs- und Forschungsprojekte sind Campusdesign, Corporate Architecture und Städtebau, City Branding sowie (Re)Aktivierung von Städten und Regionen. Sie ist Verfasserin des Buches „Campus and the City: Urban Design for the Knowledge Society“ und arbeitet zur Zeit an einer Publikation über „Branding and City“. Kerstin Höger kollaboriert zudem an weiteren Projekten an der Harvard Graduate School of Design und am MIT Media Lab in Boston sowie an den Mitsubishi Electric Research Laboratories in Cambridge/USA.
Sie wird regelmässig als Referentin an internationale Konferenzen und Architekturfestivals eingeladen und ist Gastdozentin und Beraterin an zahlreichen öffentlichen und privaten Institutionen wie z.B. Bauhaus Dessau, Berlage Institut, CUREM, EPF Lausanne, Halter Unternehmungen, Harvard Universität, HDK Zürich, Hochschule Lichtenstein, MIT, NTNU Trondheim, Novatlantis, NUS Singapur, TKK Helsinki, TU Berlin und Delft, UBS Arts Forum, Steirischer Herbst Graz, Universitäten Karlsruhe, Kassel, Stuttgart und Zagreb.
Sie schrieb für zahlreiche Fachzeitschriften und Publikationen und dissertiert zum Thema „Brandhubs: Nachhaltige Corporate Städtebaustrategien“ (ETH-internes Forschungsprojekt seit 2002). Sie wurde unter anderem mit dem Fulbright Stipendium (1996-98), dem Erwin-Stephan Diplompreis (1999), dem ETH Forschungsstipendium (2002-03), dem ETH internen Forschungsprojekt (2004-07) und diversen Architekturpreisen ausgezeichnet.