INITIATOR

Frank Joss -
verantwortlicher Leiter der Architekturgespräche Luzern



1996 erarbeitet Frank Joss im Auftrag von Pontresina/St.Moritz das Konzept für ein international ausgerichtetes Architektur Symposium, das von 1998 bis 2002 in diesem Bündner Kurort stattgefunden hat. Im Zentrum der Veranstaltung steht die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Architektur. Es sollen Brücken geschlagen werden zwischen Architektur, die im Fokus steht, und den Bereichen Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Philosophie, Kunst, Design und Neue Medien. Das Symposium hat zum Ziel, den Dialog über aktuelle Erscheinungsformen im urbanen Leben zu fördern. Seit 2005 wird das Symposium unter dem Namen „Architekturgespräche Luzern“ im renommierten Kultur- und Kongresszentrum durchgeführt und gehört zu den wichtigsten Architekturevents der Schweiz.

Sensible Architektur hat das Potential, Identitäten von Städten zu ändern. Diesen Gedanken teilen Jahr für Jahr die Protagonisten und Teilnehmenden des Events. Mit dem Guggenheim Museum Bilbao ist Frank O. Gehry ein Musterbeispiel gelungen, wie eine Stadt durch die Architektur an Anziehungskraft gewinnen kann. Die Ikone von Bilbao ist zum Magnet geworden: für Menschen, die hier leben und Fremde, die so auf die Industriestadt aufmerksam geworden sind. „Der Bilbao-Effekt kann überall stattfinden“, so die Überzeugung von Frank Joss. Die Architekturgespräche Luzern bilden eine hochinteressante Plattform dazu.

Als Inhaber einer Agentur für Kommunikation in Zürich, hat sich Frank Joss in den letzten Jahren immer mehr auf die Erarbeitung von Konzepten in den Bereichen Branding und Kultur spezialisiert und ist international tätig als Berater von bedeutenden Unternehmen und Persönlichkeiten aus Kunst und Architektur für Corporate Culture. Er berät verschiedene Standorte, Institutionen und Unternehmen bei der Entwicklung von zukunftsträchtigen Imageprojekten, die gleichzeitig Fragen unserer Zeit aufgreifen und Wirtschaft und Kultur einander näher bringen wollen; mehr noch: die den Austausch zwischen diesen beiden zentralen Gesellschaftsbereichen fördern sollen. In Zusammenarbeit mit internationalen Persönlichkeiten macht er seine Arbeiten öffentlich zugänglich, so auch die Zusammenarbeit mit dem Mailänder Stararchitekten Matteo Thun für ein Grossprojekt im Bündnerland. Im Auftrag der Interessengemeinschaft Rontal (Luzern) entwickelt Frank Joss im Sinne einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Standortpromotion ein Konzept, welches das Rontal zu einem „Future Valley Lucerne“ heranwachsen lässt. Das „Labor der Zukunft“, das er für das D4 Business Center Luzern etabliert, ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtprojektes „Future Valley Lucerne“. Für Vitra hat er ein Konzept für „Guerilla-Stores“ erarbeitet. Im Auftrag der Kölnmesse konzipiert und realisiert er für die internationale Einrichtungsmesse imm cologne den Event „Architecture Code Cologne“ (2007 und 2008), bei dem sich die Crème-de-la-Crème der Architektur und Kunst zu einer performativen Inszenierung trifft. Für Sony Overseas hat das Team von Frank Joss für die hauseigene Messe Sony World HD Forum eine Plattform entwickelt, bei der sich die grosse Sony Family zu einem Gedankenaustausch trifft, bei dem auch international grosse Persönlichkeiten ihren Auftritt haben. Aus seinem Office kommen auch Corporate Identities für bedeutende Unternehmen oder Institutionen wie Omega (weltweit), Spitex, Mobimo, Bucherer Uhren und Schmuck...

Joss Communications realisiert im hauseigenen Verlag Kultur- und Lifestyle-Magazine, Bücher und Dokumentarfilme.

Frank Joss Communications
Architecture Code Cologne

Stand: 11.5.2008